Du hast die Aufgabe erledigt, aber der Druck, noch einmal nachzusehen, bleibt.
Warum lässt dich dieser Zweifel nicht los?
Du hast nachgesehen, aber der Zweifel bleibt. Oder du gehst ein Gespräch im Kopf wieder durch, obwohl du längst etwas anderes tun möchtest. Hier kannst du diese Erfahrungen Schritt für Schritt einordnen.
- Deine sechs Bereiche mit konkreten Antwortbeispielen
- Eine Erklärung für Gedanken, Rituale und ihre Folgen in deinem Alltag
- Ein nächster Schritt, der zu deinem Anliegen passt
01
Kommt dir eine dieser Situationen bekannt vor?
Ein unerwünschter Gedanke zieht eine lange innere Prüfung nach sich.
Du planst um mögliche Auslöser herum und möchtest verstehen, wie viel Platz das inzwischen beansprucht.
Du musst dich nicht in jedem Beispiel wiedererkennen. Wähle, wie sehr die jeweilige Aussage auf dich zutrifft.
02
Diese sechs Bereiche werden getrennt betrachtet
Aufdrängende Gedanken und Zweifel
Unerwünschte Gedanken, Bilder oder Zweifel, die Aufmerksamkeit binden und sich schwer stehen lassen.
Wiederholte Handlungen und feste Abläufe
Kontrollieren, Waschen oder Wiederholen unter innerem Druck, auch wenn die praktische Aufgabe erledigt ist.
Unsichtbare Rituale im Kopf
Gedankliches Nachprüfen, Neutralisieren oder Wiederholen, das sich nicht frei beenden lässt.
Rückversicherung und Gewissheitssuche
Wiederholtes Fragen, Suchen oder Testen, um einen Zweifel endgültig auszuräumen.
Vermeidung und enger werdender Alltag
Situationen auslassen oder an andere abgeben, um unerwünschte Zweifel und Ritualdruck nicht auszulösen.
Zeitaufwand und Belastung
Zeit, Erholung und Handlungsspielraum, die an Gedanken, Rituale und Vermeidung gebunden sind.
03
Von deinem Alltag zu einem nächsten Schritt
Deine Antworten nachvollziehen
Sieh, welche Aussagen die Bereichswerte prägen und wo wenig Belastung angegeben wurde.
Dein Anliegen einordnen
Verbinde das Muster mit deinem gewählten Ziel, konkreten Situationen und dem zusätzlichen Aufwand.
Einen nächsten Schritt wählen
Nimm einen überschaubaren Alltagsschritt oder eine klare Frage für ein fachliches Gespräch mit.
04
Was du aus der Einordnung mitnehmen kannst
Deine sechs Bereiche mit konkreten Antwortbeispielen
Eine Erklärung für Gedanken, Rituale und ihre Folgen in deinem Alltag
Ein nächster Schritt, der zu deinem Anliegen passt
05
Passt dieser Test zu dir?
- Für Erwachsene ab 18 Jahren, die eigene Erfahrungen einordnen möchten.
- Denk an die letzten vier Wochen. Wähle, wie sehr du der Aussage zustimmst, wenn du sie mit deinem Alltag vergleichst.
- Dieser selbst entwickelte Fragebogen hilft bei der Orientierung. Er ist kein diagnostischer OCD-Test, keine Y-BOCS und kein Nachweis einer Zwangsstörung. Auch niedrige Werte schließen behandlungsbedürftige Beschwerden nicht aus.
06
So werden deine Antworten ausgewertet
Du beantwortest 48 Aussagen in sechs Bereichen, jeweils acht pro Bereich. Deine Zustimmung wird von 0 bis 100 umgerechnet und je Bereich gemittelt. 14 weitere Antworten beschreiben deinen Alltag und dein Anliegen; sie verändern die Werte nicht. Dieser selbst entwickelte Fragebogen hilft bei der Orientierung. Er ist kein diagnostischer OCD-Test, keine Y-BOCS und kein Nachweis einer Zwangsstörung. Auch niedrige Werte schließen behandlungsbedürftige Beschwerden nicht aus.
62 Fragen · 48 bewertete Aussagen · 14 Kontext- und Zielfragen
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Fragen vor dem OCD-Selbsttest
Habe ich OCD, wenn ich mich hier wiedererkenne?
Ein Selbsttest kann diese Frage nicht entscheiden. Er ordnet deine Angaben zu unerwünschten Gedanken, Wiederholungen und Belastung. Für eine Diagnose werden Verlauf, Auswirkungen, andere mögliche Ursachen und ein fachliches Gespräch benötigt.
Ist dieser OCD-Test auf Deutsch kostenlos?
Du kannst den Fragebogen kostenlos beginnen und die angebotene erste Einordnung ansehen. Der vollständige Bericht mit ausführlicher Interpretation und PDF ist kostenpflichtig; Preis und Bedingungen werden vor dem Kauf angezeigt.
Ich bin ordentlich. Bedeutet das eine Zwangsstörung?
Ordnungsliebe allein bedeutet keine Zwangsstörung. Hier geht es um unerwünschten Druck, schwer beendbare Wiederholungen und Belastung. Sinnvolle Hygiene, Sicherheitsvorschriften und freiwillige Routinen sind davon zu unterscheiden.
Zählen Rituale, die nur in meinem Kopf stattfinden?
Auch wiederholtes inneres Prüfen, Neutralisieren oder Zählen kann wichtig sein. Im Fragebogen werden sichtbare und unsichtbare Abläufe getrennt angesprochen. Du musst keine peinlichen Gedankeninhalte offenlegen.
Ist das die Y-BOCS oder eine klinisch geprüfte Skala?
Nein. Dies ist ein eigenständig formulierter Orientierungsfragebogen mit 48 bewerteten Aussagen und 14 Fragen zu Kontext und Zielen. Für diese Version werden keine klinisch validierten Grenzwerte, diagnostische Genauigkeit oder Bevölkerungsperzentile behauptet.
Wann sollte ich unabhängig vom Ergebnis Hilfe suchen?
Wenn Gedanken, Rituale oder Vermeidung Zeit, Schlaf, Beziehungen oder wichtige Aufgaben deutlich beeinträchtigen, ist ein fachliches Gespräch sinnvoll. Hausarztpraxis oder psychotherapeutische Sprechstunde sind mögliche Anlaufstellen. Akute Gefährdung benötigt sofortige Hilfe, keinen Berichtskauf.