Du erledigst Aufgaben mit Druck, Perfektionismus oder einem Endspurt und brauchst danach lange, um dich überhaupt wieder zu sammeln.
hochfunktionale depression test
Hochfunktionale Depression Test Du funktionierst – was kostet es danach?
Du erhältst PHQ-9-Wert und Bereich sowie Funktions- und Maskierungskosten; deine Antworten zeigen, was über die Arbeit hinausreicht und welcher nächste Schritt zu deiner Kraft passt.
60 Fragen · 8–10 Minuten
38.129Menschen haben bereits einen unserer Tests gemacht
01
Du funktionierst weiter – und merkst erst zu Hause, wie wenig von dir übrig ist
Im Beruf, Studium oder Familienalltag wirkst du zuverlässig. Danach fehlen Kraft, Freude und Kontakt. Gerade weil du Pflichten noch erfüllst, fragst du dich, ob es Depression sein kann oder ob du einfach vom Beruf ausgebrannt bist.
Am Wochenende fällt die Anspannung nicht ab; selbst Dinge, die früher schön waren, erreichen dich kaum noch.
Die Erschöpfung bleibt nicht am Arbeitsplatz, sondern zieht sich durch Schlaf, Haushalt, Beziehungen und Selbstfürsorge.
Du sagst dir, dass die Arbeit doch eigentlich in Ordnung ist, und machst deshalb dich selbst für den inneren Zusammenbruch verantwortlich.
Entscheidend ist nicht nur, ob du noch leistest, sondern wo die Belastung auftritt, was keine Erholung mehr bringt und wie weit Freude, Hoffnung und Alltag betroffen sind.
02
Wir trennen depressive Beschwerden vom Preis des Weiterfunktionierens
Deine Antworten verbinden Stimmung und Freude, Schlaf und Energie, Selbstwert, Konzentration, den Kraftaufwand des Weiterfunktionierens und das Verbergen deiner Belastung. Dabei wird sichtbar, ob die Erschöpfung vor allem an Arbeitssituationen gebunden ist oder auch in freie Zeit, Beziehungen und früher wichtige Aktivitäten hineinreicht.
Stimmung und Freude
Ob dir in den vergangenen zwei Wochen Freude, Interesse und Zuversicht auch dann gefehlt haben, wenn du deinen Alltag weiter bewältigt hast.
Schlaf, Energie und Körper
Wie sich Schlaf, Energie, Appetit und körperliches Tempo in den vergangenen zwei Wochen verändert haben.
Selbstwert und Hoffnung
Wie stark Belastung deinen Blick auf dich selbst, deine Zukunft und deinen eigenen Wert beeinflusst.
Konzentration und inneres Tempo
Ob Konzentration, Entscheidungen oder dein inneres und äußeres Tempo in den vergangenen zwei Wochen mehr Kraft verlangt haben.
Kosten des Funktionierens
Was Arbeit, Studium, Familie oder Alltag dich hinter dem sichtbaren Ergebnis tatsächlich kosten.
Maskierung und innerer Druck
Wie stark du Belastung verbirgst oder dich mit Perfektionismus und Selbstkritik weiter durch den Tag bringst.
03
Wähle einen nächsten Schritt, der zu deiner tatsächlichen Energie passt
Du musst nicht erst vollständig ausfallen. Ein kleiner Schritt kann zunächst sichtbar machen, wo Entlastung, Tagesstruktur oder ehrlicher Kontakt am meisten gebraucht werden.
Notiere Arbeitstag und freie Zeit getrennt
Halte fest, wann Energie, Interesse und Anspannung sinken oder bleiben, damit der Unterschied zwischen arbeitsbezogener und allgemeiner Belastung greifbarer wird.
Reduziere eine unsichtbare Zusatzleistung
Wähle eine Aufgabe, Perfektionsregel oder soziale Fassade, die du für einige Tage bewusst kleiner hältst.
Beschreibe den Preis konkret
Formuliere gegenüber einer vertrauten Person nicht nur ‘ich bin müde’, sondern was nach Feierabend, am Wochenende und bei Dingen geschieht, die dir früher Freude gemacht haben.
04
Was kann sich ändern, wenn die unsichtbare Belastung mitgezählt wird?
Du siehst genauer, welche Belastungen eng mit der Arbeit zusammenhängen und welche auch freie Zeit, Beziehungen und frühere Interessen erfassen — und wo zuerst Entlastung gebraucht wird.
Weniger Selbstvorwurf
Der Kraftverlust wird als zusammenhängendes Erleben sichtbar statt als Reihe persönlicher Versäumnisse.
Klarere Abgrenzung
Du kannst vergleichen, was sich in arbeitsfreien Situationen verändert und was unabhängig davon bestehen bleibt.
Ein realistischer erster Schritt
Du priorisierst Entlastung, Struktur oder Kontakt nach der Energie, die aktuell tatsächlich verfügbar ist.